Bohrwiderstandsmessung

Wir verwenden Bohwiderstandsmessgeräte der Firma IML mit bis zu 40 cm Bohrtiefe.

In dem hier aufgeführten Verfahren wird mittels einer dünnen Bohrnadel der Widerstand des Holzes punktuell bis zur vollständigen Eindringtiefe gemessen. In der Kurve zeigt sich der Vorschubwiderstand und der Drehmomentwiderstand. Anhand des Kurvenverlaufes kann auf die unterschiedlichen Fäuletypen geschlossen werden und eine Aussage zur festgestellten Restwandstäke getätigt werden.

Das Verfahren ist recht kostengünstig und flexibel zu handhaben. Besonders an schwer zugänglichen Bereichen wie in der Oberkrone großer Bäume kann das Verfahren einen guten Dienst leisten.

Gesamthaft ist aber festzuhalten, dass zur Beurteilung der Bruchsicherheit die Feststellung der Restwandstärke an eine einzelnen Stelle im Vergleich zur Beurteilung des gesamten Stammquerschnittes eine sehr beschränkte Aussagekraft besitzt. Bestenfalls wird diese Untersuchungsmethode in Kombination mit weiteren Verfahren eingesetzt um zum Beispiel ein nicht eindeutiges Tomogramm eines bildgebenden Verfahrens zu verifizieren.

Ohne die Einbeziehung von Baumart, Baumstruktur sowie der Windlastsituation ist eine Beurteilung der Verkehrssicherheit ohnehin von sehr beschränkter Aussagekraft.

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Baumsachverständigen- und Beratungsgesellschaft

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